Radon: Die Energie, die den Schmerz besiegt.

Radon regeneriert auf völlig natürliche Weise die Funktion gestörter Zellen. Die Abwehrkräfte werden mobilisiert, die Gesundung durch die Eigenkräfte des menschlichen Organismus „in Schwung“ gebracht. Linderung bringt die positive Wirkung des Edelgases Radon bei chronischen Störungen wie etwa Rheuma, aber auch Atemwegserkrankungen, chronischen arteriellen Durchblutungsstörungen, Allergien (besonders Hautallergien), peripheren Nervenentzündungen und –erkrankungen, bestimmten Hormonstörungen sowie Morbus Bechterew (chronischer entzündlicher Rheumatismus). Die Folge einer Gasteiner Therapie sind ein besseres Allgemeinbefinden und neue Vitalität mit weniger Medikamente – und dafür aber mehr Energie der Natur!

 

  1. Rheuma

Rheuma
Dazu gehören:
1. Degenerativer-, Verschleiß- oder Aufbrauchrheumatismus (zB. Arhtrose in den Gelenken, Spondilose in der Wirbelsäule)
2. chronisch entzündlicher Rheumatismus
Dazu gehören:
-Polyarthritis und
-Spondylitis (Morbus Bechterew) in der Wirbelsäule
3. Weichteil-Rheumatismus, dazu gehören rheumatische Veränderungen in den Muskeln, in der Haut, der Sehnen, Bänder und Schleimbeuteln.

Arhtrose
Die Gelenke sind in einem Ausmaß degenerativ verändert, das weit über den normalen Alterungsprozess hinausgeht. Durch die Bewegung der Gelenke wird der Gelenksknorpel aufgescheuert, es kommt zu Reizergüssen und Bindegewebswucherungen. Das Gelenk schwillt an und verursacht starke Schmerzen. Häufig von einer Arthrose befallene Gelenke sind zum Beispiel die Knie, Schultern, Handgelenke oder Bandscheiben.

Therapie: Thermalbäder, Unterwassertherapie mit Strahlmassage, Fango, Moorpackung, Heilstollen, Thermal-Schwimmbad, Heilgymnastik.

Polyarthritis Spondilitis (Morbus Bechterew)
Zum vorwiegend entzündlichen Rheumatismus gehören der akute Gelenksrheumatismus, die Bechterw’sche Krankheit, der fokale Rheumatismus, der entzündliche Muskelrheumatismus und Neuralgien (Ischias etc.).

Alle diese Formen sind durch Entzündungen in den Gelenken, Sehnen, Muskeln oder Nerven charakterisiert. Besonders der Heilstollen gilt für Morbus Bechterew als das zur Zeit weltweit wirkungsvollste Kurmittel.

Therapie: Heilstollen, Thermalbäder, Unterwassertherapie mit Strahlmassage (nur bei Bewegungseinschränkungen, Blockierungen im Spätstadium oder Muskelrheumatismus), Fango, Moorpackung.

Bei 70 Prozent aller Kranken, die bisher zur Kur nach Bad Gastein kamen, konnte nachweislich eine Linderung oder Heilung ihres Leidens erzielt werden. Eine Radon-Therapie hat sich in den angeführten Fällen bewährt.

 

Entzündete Sehnen, schmerzhafte Bänder, Tendinosen
Gute Chancen auf Heilung birgt die Bäderbehandlung bei den Tendinosen (volkstümlich auch als Tennisellenbogen, Schultersteife, Achillessehnenentzündung u.a. bekannt). Ursache dieser meist sehr hartnäckigen Leiden ist eine durch ständige Überanspruchung entstandene Sehnenscheidenentzündung an den Ansatzstellen der Sehnen.

Therapie: Thermalbäder, Moor, Fango, Kryotherapie (‚Gewebsunterkühlung mit kalten Umschlägen oder Eisbeuteln), lokale Infiltration mit Heilanästhesie oder Corticoiden, Bestrahlungen.

  1. Atemwegserkrankungen

Asthma Bronchiale
Beim Bronchialasthma liegt die Störung einerseits in den Verkrampfungen und Verengungen der Atemwege, andererseits in überreichlicher Schleimproduktion verbunden mit Atemnot und Husten. Sehr oft ist auch eine psychogene Komponente mitverantwortlich. Allergische Faktoren durch Umweltverschmutzung nehmen vermehrt zu.

Therapie: Heilstollen, Aufenthalt im Gebirge (Klimakur), Sauna, Atemklopf- und Nervenpunktmassage, Atemgymnastik, Thermal-Inhalation

Chronische Bronchitis, Lungenemphysem,
Erkrankungen der oberen Luftwege und Nasennebenhöhlen, Asthma bronchiale

Therapie: Inhalationen, Heilstollen, Höhenklimakur

  1. Chronische Durchblutungsstörungen

Herzinfarkt
Ständiger Stress, Alkohol, Nikotin, wenig Bewegung, wenig Schlaf, Bluthochdruck – wer einigen dieser Risikofaktoren sehr stark ausgesetzt ist, kann als „Risiko-Persönlichkeit“ gelten. Ehe es zum Herzinfarkt kommt, empfiehlt sich eine vorbeugende Kur.

Ist es bereits zu einem Herzinfarkt gekommen, sollte ein halbes Jahr danach mit der ersten Kurbehandlung begonnen werden.

 

Therapie: Welche Kurmittel angebracht sind, hängt in erster Linie vom gesundheitlichen Zustand des Patienten und seiner Konstitution ab. Ein Kurarzt überwacht deshalb die vorsichtige, steigende Trainingsbelastung sowie die medikamentöse Behandlung. Empfehlenswert ist die gezielte Unterstützung durch schwimmen im Thermalbad und vorsichtige, nicht zu heiße Thermal-Wannenbäder (1/2 bis ¾ Bäder um Kreislauf und Herz zu schonen)

Angina pectoris
Die Behandlung von Verengungen der Kranzgefäße verlangt größte Schonung des Körpers. Der niedrige Sauerstoffdruck in 1000 Metern Höhe stellt eine schonende Trainingsbelastung dar. Man kann sie behutsam durch kleine Spaziergänge, Bürstenmassagen, Güsse und Teilbäder steigern. Erst bei voranschreitender Wiederherstellung der Durchblutung empfehlen sich längere Wanderungen und Vollbäder

Raucherbein
Bewegungsarmut und Rauchen gelten als die Faktoren, die zu Gefäßverschlüssen führen. Im Frühstadium der Krankheit, wo die Operation noch nicht indiziert ist, oder später, wenn aus irgendwelchen Gründen nicht mehr operiert werden kann, ist die Kur eine besonders aussichtsreiche Heilmethode. Das Hauptziel ist dabei die Bildung eines Kollateralkreislaufes, das heißt, funktionierender Nebenäste neben den verschlossenen Arterien.

Therapie: eine konsequente, genau dosierte Bewegungstherapie, Thermalbäder, Massagen und Kneipptreten.

Hochdruckkrankheti
Während der niedere Blutdruck oft unangenehme Begleiterscheinungen zeigt, aber harmlos ist, merkt man anfangs den hohen Blutdruck selbst kaum. Man weiß jedoch, dass gerade der hohe, „beschwerdefreie“ Hochdruck für Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenleiden prädestiniert ist.

 

Therapie: Die Umstellung der Lebensweise und der Aufenthalt im Höhenklima bringen bereits Erfolge. Durch eine Thermalbäder-Kur wird der Blutdruck schonend gesenkt. Weitere Anwendungen sind Thermalschwimmen, Dampfbäder und Autogenes Training.

Beinleiden
Offene Beine, Krampfadern, Schwellungen und Venenentzündungen sind verbreitete Leiden. Leiden, die nicht nur lästig und unschön sind, sondern auch gefährlich. Die Patienten werden von Thrombosen und Embolien bedroht.

Therapie bei Krampfadern (nach der Behandlung durch Verödung oder Operation): Kneipp-Güsse, Bürstenmassagen, kühle und indifferente Teilbäder, viel Bewegung und – falls notwendig – Gewichtsreduktion.

Therapie bei Beinschwellung nach Thrombosen, Venenentzündungen, juckenden Ekzemen oder anderen Durchblutungsstörungen der Haut, Verfärbungen und tiefen entzündlichen Infiltrationen: Kompressionsverband, viel Bewegung, indifferente Teilbäder mit Thermalwasser.

Therapie bei einem Beingeschwür: Kompressionsverband, viel Bewegung.

Für diese ersten vier genannten Indikationen ist die Gasteiner Kur (Heilstollen + Thermalwasser) von den natürlichen Heilmitteln weltweit die effektivste.

  1. Allergien und Hauterkrankungen

Bedingt durch das Radon wird das Immunsystem (Abwehrkräfte des Körpers) gestärkt und die Anfälligkeit der Haut auf Allergien und Hauterkrankungen vermindert bzw. vorhandene Erkrankungen abgeschwächt oder sogar geheilt. Die kapillare und venöse Blutzirkulation wird durch die Thermaltherapie verbessert.

Indikationen:
a) Neurodermitis
b) Dermatomyositis
c) Sklerodermie
d) exogene Allergien der Haut mit Exanthemen
e) Psoriasisarthritis
f)Photodermatosen

 

  1. Vegetative + hormonelle Störungen

Frauenleiden
zu den Fehlleistungen des vegetativen Nervensystems gehören auch eine Reihe von chronischen Frauenkrankheiten. Dysmenorrhoe (schmerzhafte Regelblutung), Dyspareunie (Schmerzen beim Verkehr) und ähnliches.

Therapie: Thermalbäder, Höhenklima, Freiluftliegekur auf lärmfreien Waldwiesen, Heilgymnastik, Reflexzonenmassage, Massagen (auch mit dem Unterwasserstrahl) Trinkur.

Potenzstörungen
Etwa 50 % der Potenzstörungen sind psychisch, der Rest ist organisch bedingt. Das Radon – durch seine spezielle, zellbiologisch positive Wirkung – beeinflusst wirkungsvoll die Neubildung der Samenzellen.
Die Thermenwirkung erhöht die Durchblutung der männlichen Geschlechtsorgane.

Therapie: Thermalbäder, Thermalschwimmen, ausreichend sexuelle Aktivität.

Vegetative Dystonie
„Reizbare Schwäche“, abnorme Reaktionsabläufe auf die normalen Reize des Alltags, unkontrollierbares ungezügeltes „Wildwerden“ von an sich gesunden  Organen führen zu einem sehr vielfältigen Beschwerdebild: Herzschmerzen, Herzklopfen, Pulsbeschleunigung, Schlafstörungen, Störungen der Darmfunkton, Müdigkeit, Unlust bei gleichzeitiger Übererregbarkeit, Kopfschmerzen, Appetit- und Verdauungsstörungen.

Therapie: analytische Gespräche mit einem Arzt zur Bewusstmachung und Verarbeitung neurotisch fixierter Verhaltensweisen, Entfernung des Patienten von Affektherden (von den beruflichen oder häuslichen Problemen), exakt verordneter Wechsel von Ruhe und Übung während der Kur, Bewegung (generelles Ausdauertraining), Thermalbäder, Trinkkur.

Starke Rückenschmerzen, Verkrümmungen und Verkürzungen der Wirbelsäule bis hin zu Knochenbrüchen sind die Symptome.

Therapie: Thermalbäder, Heilstollen, Unterwassertherapie und Heilgymnastik.

 

  1. Osteoporose

Osteoporose
Das ist die zunehmende Entkalkung und Brüchigkeit der Knochen. Im Alter sind vor allem Frauen davon betroffen.

Therapie: Thermalbäder, Heilstollen, Unterwassertherapie und Heilgymnastik.

  1. Diverse

Steinleiden der ableitenden Harnwege
Beding durch Bewegungsarmut und durch zu wenig Trinken, gibt es immer mehr Nieren und Blasensteine.

Therapie: Trinkkur mit Thermalwasser, ausreichend Bewegung

Verdauungsstörungen, Dyspepsie, chronishce Obstipation, Gunktionsstörungen des Gallensystems, nervöse Magenleiden, chronische Gastritis

Therapie: Trinkkur mit Gasteiner Bitterwasser

Krankheiten der Mundschleimhaut und des Zahnbettes, Parodontose und Paradentitis marginalis

Therapie: Thermal-Mundduschen

Krankheiten sind längst keine „Erbpacht“ der älteren Generation, nicht einmal dann, wenn es sich um sogenannte „Altenleiden“ wie den Rheumatismus handelt. Jugend ist längst kein Garant dafür, von dieser Erkrankung nicht betroffen zu sein. Oder von anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen wie etwa den Allergien, die zunehmend bei jungen Menschen und immer häufiger auch bei Kindern diagnostiziert werden. In Gastein gibt es eine Vielzahl von Therapien, die nicht nur „Groß“ sondern auch „Klein“ Heilung oder zumindest Linderung verschaffen.

Therapien bei chronischem, entzündlichem Rheumatismus, allergischen Erkrankungen der Atemwege (zB. Heuschnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis oder Asthma Bronchiale) sowie allergischen Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis oder chronische Ekzeme): Heilstollen, Thermalbäder, Unterwassertherapie, Klimakur.

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